Thimm-Gruppe mit Hauptsitz in Northeim investiert in Rumänien
Thimm-Gruppe mit Hauptsitz in Northeim investiert in Rumänien

Thimm-Gruppe mit Hauptsitz in Northeim investiert in Rumänien

24.04.2019 Mit einem umfangreichen Investitionspaket entwickelt der Verpackungs- und Displayhersteller Thimm sein zentral in Rumänien gelegenes Produktionswerk in Sibiu weiter. Kern des Ausbaus ist die Installation einer neuen, hochmodernen Wellpappenanlage. Die Maschine wurde Mitte April in Betrieb genommen und verdreifacht die Kapazität für die Herstellung von Wellpappe.

Nicht nur die Produktionskapazität wird mit der Investition erheblich gesteigert, sondern gleichzeitig Produktivitäts- und Qualitätsfaktoren sowie die Lieferflexibilität spürbar optimiert. Bei der 112 Meter langen Anlage handelt es sich um die neu entwickelte C-Linie des italienischen Maschinenherstellers Fosber. Die Arbeitsbreite der Wellpappenanlage beträgt 2,8 Meter, die maximale Geschwindigkeit 320 Meter pro Minute. Es werden die Wellenarten E-, B-, C-, EB-, und BC-Welle produziert. Bereits vor der Installation der neuen Wellpappenanlage setzte Thimm Modernisierungen und Ergänzungen in der Weiterverarbeitung um. Zudem wurde das Lager für Fertigwaren um 1.600 Quadratmeter erweitert. Insgesamt investierte das Unternehmen in den letzten zwei Jahren rund 10,4 Millionen Euro am Standort.

Michael Weber, Leiter Corporate Marketing Thimm Gruppe: „Die Weiterentwicklung des Produktionswerks in Sibiu ist ein konsequenter Schritt im Rahmen unserer Internationalisierungs- und Investitionsstrategie. Dabei ist der Standort ein wichtiger Baustein innerhalb unseres Liefernetzwerkes sowohl für unsere rumänischen als auch für international agierende Kunden. Dank der Investitionen bieten wir allen Kunden eine noch bessere Qualitäts- und Lieferperformance und verstärken unsere Präsenz in einem stark wachsenden Markt weiter.“

Auch für die Mitarbeiter am Standort lohnt sich die Investition. Weber: „Für die Teams in der Produktion ist die Inbetriebnahme einer solchen komplexen und modernen Anlage eine attraktive und spannende Aufgabe. Ein Austauschprogramm mit Kollegen aus unserem Werk in Eberswalde begleitete das Projekt über mehrere Monate. So wird die intensive Anlaufphase effektiv unterstützt und Erfahrungen und Wissen ausgetauscht.“


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